Inhalt: I. Ankunft in Graz II. Erste Schikanen der Grazer Behörden III. Drohende Eskalation IV. Erschreckende Erlebnisse in der »Sigmund Freund«-Klinik V. Wer ist der dicke Mann? VI. Neuer Suizidversuch VII. Vertuschung und Abstrafung VIII. Richtung Winter IX. Mangelndes Vertrauen Bilder meiner Wohnung Schauerliches aus der österreichischen Presse Vergleich Österreich vs. Irland Stimmen der Leser (Gästebuch) Häufig gestellte Fragen E-Mails an Politiker, Medien & Hilfsorganisationen (diese Seite ist aufgerufen) 1-2-3 »Wenden Sie sich an die zuständigen Stellen« ![]() Auf meine Nachfrage, welches denn die zuständigen Stellen sind, antwortete Christian Hamann nicht mehr.
»Bin fertig - sprachlos - und traurig« Mit Sigrid aus Graz habe ich mich einige Male getroffen. Wir schrieben SMS und E-Mails und haben uns gut unterhalten. Eines Tages entschied ich mich, ihr von meinen Erlebnissen in Graz zu berichten. Ich gab ihr die Webadresse zum Selbstlesen. Schon nach kurzer Zeit erhielt ich diese Mail:
... danach hörte ich sechs Wochen kein Wort mehr von ihr und schließlich erhielt ich eine Mail mit dem Inhalt, wie viel sie doch zu tun hätte; wie groß der Stress sei. Und das wars.
»Wir sind offen gestanden ratlos, wie wir Ihnen konkret helfen sollten«
Wenn Martzin Cordes vom Zweiten Deutschen Fernsehen das erlebt hätte, was ich erlebt habe, würde er sich in diesem Land sicher auch nicht operieren lassen wollen. Was Cordes nicht verstand: Es geht hier nicht um einen schlechten Arzt. Es geht darum, dass mir niemand in Graz geholfen hat, gegen Dr. Peter Schwarzl bzw. die »Sigmund Freud«-Klinik vorzugehen. Alle haben weggeschaut und mich meinem Schicksal überlassen: Staatsanwaltschaft, Patientenombudsfrau, Patientenanwaltschaft, Hilfsorganisationen, Qualitätsbeauftragte, Volksanwaltschaft etc. Darum geht es! Und deshalb fehlt mir das Vertrauen. Nachvollziehbar, oder?
»Aus welchem Grund wird Ihnen von der Botschaft nicht geholfen?«
Norbert Geis stellt Fragen, deren Antworten in meinem Bericht nachzulesen sind. Ich antwortete ihm, dass ich von einem Monatsgehalt in Höhe von € 811 nicht nach Deutschland umziehen, mir dort eine Wohnung anmieten und drei Monatsmieten Kaution bezahlen kann. Für ihn offenbar nicht nachvollziehbar. Dann kann er mir ja zeigen, wie das geht. Aus welchem Grund mir Botschaft, Auswärtiges Amt und Petitionsausschuss nicht geholfen haben, weiß ich bis heute nicht. Norbert Geis hat sich nach meiner Antwort nie wieder gemeldet.
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Sabine, meine letzte Liebe. Sie schrieb: »Das, was auf der Karte steht, will ich Dir sagen, einfach so.« - Danach habe ich nichts mehr von ihr gehört. Für einen einzelnen Menschen ist all das nur schwer verkraftbar.
»Könnten Sie mir eine Zusammenfassung des Sachverhalts geben?«
Obwohl in meinem Bericht alles steht, was wichtig ist, habe ich -obwohl es mich immer Geld im Internetcafe kostet- dem Referenten des Abgeordneten Manfred Grund, Dr. Dr. Hans Martin Sieg, den Fall zusammengefasst. Danach habe ich von ihm nichts mehr gehört.
»Ich gehe davon aus, dass Norbert Aßmus sich mit Ihnen in Verbindung setzen wird«
Der Petitionsausschuss hat mir jede Hilfe und Unterstützung verweigert.
»... uns fehlt schlicht die Kapaziät, uns um Ihre Angelegenheit zu kümmern«
»Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir Sie nicht finanziell unterstützen können«
Mit keinem einzigen Wort habe ich den Stern um finanzielle Unterstützung gebeten. Vielmehr habe ich das deutsche Nachrichtenmagazin darauf aufmerksam gemacht, dass mir Deutsche Botschaft & Auswärtiges Amt nach den Vorkommnissen in der »Sigmund Freud«-Klinik bis heute nicht geholfen haben und in diesem Fall um mediale Aufmerksamkeit gebeten.
»Im Hinblick auf Ihre persönliche Situation empfehle ich, zu bedenken, welche Schritte für Sie zu unternehmen sind, um Ihrem Leben eine Perspektive zu geben« ![]() ![]()
![]() Kein anderer Politiker hat mir so oft geschrieben wie der Abgeordnete Eckart von Klaeden und sein Büro-Mitarbeiter Berndt. Die Mails und Briefe klingen verständnisvoll und sympathisch. Auffallend: Auch er bekommt zum x-ten Mal die Information vom Auswärtigen Amt, dass ich keine deutsche Sozialhilfe in Österreich bekomme, wonach ich auch nie gefragt habe. Darum ging es nie! Es ging einzig und allein um die Rückkehrmöglichkeit nach Deutschland, um Unterstützung, als ich im Dezember 2006 erneut auf die Station von Schreckensarzt Peter Schwarzl verfrachtet wurde und auch um vermittelnde Tätigkeiten mit den Grazer Behörden, als ich 1 1/2 kalte Winter in einer unbeheizten, verschimmelten Wohnung verbringen musste. Auch über die Vermittlung eines vertrauenswürdigen Anwaltes hätte ich mich gefreut. Dafür hätte die Deutsche Botschaft sorgen können - hat aber letztendlich rein gar nichts getan. Wenn ich eine Perspektive hätte, wie von Klaeden schreibt, oder Hilfe in Buchholz hätte, würde ich das Auswärtige Amt nicht um Hilfe bitten müssen. Von Klaeden spricht meine Lebensperspektive an. Ich habe keine. Hätte ich eine, wäre ich nicht in dieser schlechten Verfassung. - Sein Mitarbeiter, Burkhard Berndt, war mit dem Landkreis Harburg in Kontakt - es sollte ein Konzept entwickelt werden, was meine Rückkehr betraf. Letztendlich wäre das sogenannte Konzept eine Fahrkarte in die Buchholzer Obdachlosenunterkunft gewesen. Ich hatte unendlich viel Hoffnung in die Bemühungen von Herrn Berndt gesetzt. Am Ende blieb auch hier nichts als Enttäuschung übrig. Es ist offenbar vollkommen unmöglich und jenseits des Zumutbaren, mir eine 1-Zimmer-Wohnung in meiner Heimatstadt Buchholz zu organisieren. Er hat mir die Buchholzer Rechtsanwalts-Kanzlei Helmrich, Heinbockel, Heins & Abraham empfohlen, in der Berndt vor Jahren tätig war. Diese habe ich im September 2008 angeschrieben habe, mit der Bitte mir zu helfen. Es gab nicht mal eine Absage; ich war unendlich traurig.
»In jedem Fall sollten Sie sich an die deutsche Botschaft wenden« Der letzte Beweis, dass die Medien weder meinen Brief noch meinen Bericht im Internet lesen, ist dieser hochnotpeinliche Brief der SAT1-Sendung Akte '08. Sowohl in meinem Anschreiben als auch auf dieser Webseite steht, dass ich mich seit Sommer 2006(!) ohne Erfolg an die deutsche Botschaft in Wien gewendet habe und jede Hilfe abgelehnt wurde. Genau diese Tatsache war ein ausschlaggebender Grund, mich überhaupt an die TV-Sendung Akte '08 gewendet zu haben. Unterzeichnet war dieser Brief von Herrn oder Frau Kröger. Ach so: Ich werde mit Herrn/Frau Fritz angeredet. Wahrscheinlich noch der Textbaustein aus einem vorigen Brief:
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»Wir bitten Sie um Verständnis, dass sich Herr van Essen, MdB, grundsätzlich nicht in laufende Verfahren einmischt«
Immer der gleiche Satz, um zu zermürben. Von der österreichischen Sozialverwaltung gibt es maximal eine Fahrkarte bis zur Staatsgrenze. Was danach passiert, hat mir bis heute niemand gesagt. Und bei meinem zunehmend schlechten Gesundheitszustand sollte ich das wissen.
»Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir Ihnen nicht behilflich sein können«
»Leider muss ich Sie enttäuschen ...«
Die folgenden Hilfsorganisationen habe ich am 17. März 2008 um Unterstützung gebeten. Keine einzige hat geantwortet. Eine Woche später habe ich noch einmal nachgefragt, wann ich mit einer Antwort rechnen könne - erneut keine Antwort! |